
| Gründungsjahr | 11.2023 |
| Mitglieder | aktuell ca. 100 |
| Fläche | 315m² im 1. OG |
| Investition | > 180.000€ |
Lange hegten wir den Traum vom legalen Besitz, bzw. den legalen Konsum vom Kulturgut HANF. Dass dieser Weg aber ein „Monster der Bürokratie“ werden würde, hätten wir auch im nördlichen Schleswig-Holstein nicht erwartet. Dennoch stehen wir nun als zweite lizenzierte Anbauvereinigung des Landes SH da, und besitzen bis 2032 die Genehmigung zum Anbau von bis zu 300kg Marihuana pro Jahr!
Klingt schon ganz geil, oder?
Was uns aber am besten gefällt, gegenüber all diesen medizinischen Rezepten?
Wir sind alle ein Teil vom Anbau! Wir sehen, riechen und fühlen unsere Pflanzen. Das ist der große Unterschied zur schnellen und diskreten Lieferung, wie Doktor … es uns in der Anzeige auf Instagram verspricht. Aber mal ehrlich – habt ihr der „geprüften“ Pharma je geglaubt?
Es bleibt also spannend bei uns, denn unsere Branche steht noch ganz am Anfang.
Alle aktuellen Entwicklungen findet ihr daher in unserem BLOG!
..so klein ist diese Liste mittlerweile geworden, dank all eurer Hilfe! Wir geben niemals auf, denn unser Projekt ist und bleibt einzigartig!

Unser Club befindet sich zentral gelegen im Gewerbegebiet von Henstedt-Ulzburg. Die Location besteht aus sechs Bereichen und erstreckt sich über eine Fläche von 315m² im ersten Obergeschoss. Erreichbar über zwei außenliegende Feuertreppen, mitten auf einem Gewerbehof mit 30 Parkplätzen.
Die letzten zwei Jahrzehnte diente die Fläche als Diskothek, was den Räumen einen besonderen Stil gibt! Auch Infrastruktur und Umgebung sind daher perfekt für den Anbau von Cannabis geeignet. Durch den ehmaligen Aufbau als Versammlungsstätte haben wir den Vorteil, dass Anbau, Verarbeitung und Abgabe (also der gesamte Produktionsprozess) direkt an einem Ort stattfinden können.
Weiterhin haben wir neben einem großen Blüteraum, einen gleichgroßen Anzuchtsbereich, eine geräumige Toilettenanlage mit Dusche auch eine eigene Bar mit gemütlicher Lounge! Denn gemeinschaftliche Arbeit braucht auch Gemeinschaft!
Im unteren Teil wurde die alte Diskothek durch eine gepanzerte Brandschutzwand abgetrennt und dient dort ab Anfang 2026 erneut als Eventfläche.
Mit dem Antritt der Ampelregierung wurde ein lang gescheitertes Wahlversprechen aus der Schublade geholt. Die Legalisierung von Cannabis wurde im Koalitionsvertrag festgehalten und somit entstand der Plan eines Tages in diese Branche einzusteigen. Mein Name ist Joey Claußen und ich bin seit vielen Jahren begeisterter Cannabiskonsument. Neben meinem Einstieg 2016 in die veranstaltende Gastronomie, habe ich es mir privat immer lieber gemütlich gemacht 😉!
Die Legalisierung war seit meiner ersten Berührung mit Cannabis immer einer meiner großen Träume, denn die Stigmatisierung welche ich als Konsument ausgesetzt wurde hat mich schon immer gestört! Welch ein ungerechter Staat, der einem den Führerschein entzieht, obwohl ich doch gerade absolut fahrtüchtig bin… Ihr wisst alle, dies ist nur das berühmteste Beispiel!
Nun gut, als das Vorhaben dann weiter Form annahm und Karl Lauterbach für dieses Projekt zuständig wurde, habe ich meine Vorbereitungen eingeleitet und seit dem ersten Referentenentwurf am Masterplan „420“ gearbeitet. Ich mietete eine passende Halle direkt hinter meiner Diskothek an, in dem Risiko, dass ich diese garnicht brauchen würde und verfolgte ab nun jede einzelne Sitzung. Ihr kennt die Geschichte des CanG, und das damit einhergehende AUF UND AB der nun stattgefundenen Teillegalisierung. Wir haben so oft gezittert, teils wollten wir aufgeben und nach über zwölf Monaten Arbeit wurde der Traum dann doch Realität!
Bevor das ganze aber konkret werden konnte, mussten wir einen Verein ins Leben rufen, und somit ließ ich alle meine Kontakte spielen und fand einen genialen und verrückten Haufen aus talentierten Cannabisfans! Vom alten Schulfreund bis zum Businesskontakt ist alles vertreten und unser Team besitzt wirklich alle Qualifikationen für dieses coole Projekt.

Wir waren also bestens gerüstet und gründeten unseren e.V. gegen Ende des Jahres 2023! Im Anschluss begannen wir mit dem Raumdesign, der Anlagenplanung, sowie der Verfolgung des Gesetzgebungsprozess. Ein wichtiges Thema hierbei ist die Finanzierung, denn ein solches Projekt macht keiner von uns aus der Portokasse heraus! Die acht Gründungsmitglieder sind deshalb auch Krediteure des Vereins und mit mindestens 10000€ an der Gründung beteiligt.
Im Bauprozess zeigte sich jedoch, dass unser Geld nicht reichen würde, um diese riesige Halle zu bewirtschaften. Für alle Mitglieder war dieser Plan zu groß und schließlich soll sich der Verein ja auch weiterentwickeln, bevor wir im XXL Format starten. Insofern zogen für Ende Mai 2024 die Reißleine und knüpften den Plan neu! Ab in die Disko war unsere Lösung! Weniger Startkosten, kleinere Flächen, Strom, Wasser, Lüftung, Toiletten, alles da! Gewinnabsichten haben wir bei diesem Projekt eh nicht, denn in diesem ersten Prozess geht es nicht um Geld! Es geht um Erfahrungen sammeln, es geht um Willensstärke beweisen, und es geht um unsere Kultur als lange unterdrückte Konsumenten. Was in Säule Zwei kommt, das kommt dann halt vielleicht in ein paar Jahren.
Nun, ich hoffe ihr konntet nun einen kleinen Einblick erhalten. Wir würden uns freuen euch kennenzulernen!